Xavier de Maistre

Harp

Xavier de Maistre (c) Felix Broede

Xavier de Maistre gehört zu jenem kleinen Kreis von Solokünstlern, denen es  gelingt, die Grenzen des auf ihrem Instrument Möglichen immer wieder neu zu definieren. Neben Auftragskompositionen namhafter Zeitgenossen präsentiert er meisterhafte Arrangements – Werke wie Smetanas »«Moldau«, die gewöhnlich von einem ganzen Orchester gespielt werden. 

In Toulon geboren, begann er im Alter von neun Jahren Harfe zu spielen. Zunächst am Konservatorium in Toulon ausgebildet, vervollständigte er später seine Studien bei Jacqueline Borot und Catherine Michel in Paris. 1998 gewann Xavier de Maistre die »US International Harp Competition« in Bloomington. Mit nur 24 Jahren und als erster französischer Musiker wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker. 2010 verließ er das Orchester, um sich ausschließlich seiner Solokarriere zu widmen. Er tritt mit führenden Orchestern auf und arbeitet mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Lionel Bringuier, Daniele Gatti, Mirga Gražinytė-Tyla, Daniel Harding, Kristjan Järvi, Philippe Jordan, Riccardo Muti, Andrés Orozco-Estrada, André Previn, Sir Simon Rattle und Yuri Temirkanov. Solorezitale, Duoabende und Kammermusik mit Musikerkollegen wie Diana Damrau, Baiba Skride und Daniel Müller-Schott komplettieren sein künstlerisches Schaffen.
Seit 2001 ist Xavier de Maistre Professor an der Musikhochschule Hamburg. Er gibt regelmäßig Meisterkurse an der Juilliard School New York, der Toho University Tokyo und dem Trinity College London

Xavier de Maistre war beim Gürzenich-Orchester zum letzten Mal am 23.10.2012 mit dem Konzert für Harfe und Orchester op. 25 von Alberto Ginastera zu hören.

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