Martin Mitterrutzner

Tenor

Martin Mitterrutzner(c)Emanuel Altenburger

Der aus Hall in Tirol stammende Tenor erhielt seine Ausbildung bei Brigitte Fassbaender. Schon in jungen Jahren wurde er von Howard Arman als Knabensopran in die Welt der Musik eingeführt und gefördert. 2004 gewann er den 1. Preis des österreichischen Bundeswettbewerbs »prima la musica« und wurde 2007 – im Alter von 23 Jahren – mit der Eberhard-Wächter-Medaille der Wiener Staatsoper ausgezeichnet. Meisterkurse mit Robert Holl intensivierten sein Gesangsstudium.

2003 debütierte er als Ottokar in Johann Strauß’ »Zigeunerbaron« am Tiroler Landestheater. 2006 erhielt er dort sein erstes festes Engagement und war dort als Tamino in Mozarts »Zauberflöte«, Edmondo in Puccinis »Manon Lescaut«, Normanno in Donizettis »Lucia di Lammermoor« sowie als Ramiro in Rossinis »Cenerentola« zu hören. Gastengagements führten ihn an die Staatsoper Bukarest, die Oper Zürich, die Oper Frankfurt und zu den Salzburger Festspielen. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Martin Mitterrutzner Mitglied des Frankfurter Opern-Ensembles.

Sein breites Konzertrepertoire reicht von der Alten Musik, der Musik von Bach und Händel, bis hin zur Moderne mit Werken von Benjamin Britten und Sven David Sandström. Als Liedsänger machte er sich einen Namen mit Kompositionen von Brahms, Grieg, Mendelssohn, Wolf, Liszt, Schumann und Schubert. Nach einem Auftritt beim Eppaner Liedsommer schrieb die Presse: »Empfindsamkeit und Temperament in dermaßen perfekt geführter Stimme zu hören, ist ein rares Erlebnis«.

Martin Mitterrutzner gibt beim heutigen Konzert sein Debüt beim Gürzenich-Orchester Köln.