Truls Mørk(c)Stephane de Bourgies

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(c) Elena Xausa

Focus Schumann

Symphony concert 4

Works of Parra and Schumann | Truls Mørk - Violoncello, IRCAM, Thomas Goepfer - computerized musical realisation, Gürzenich-Orchester Köln, François-Xavier Roth - Conductor
  • 16.12.2018 Sunday 11:00 h, Kölner Philharmonie
  • 17.12.2018 Monday 20:00 h, Kölner Philharmonie
  • 18.12.2018 Tuesday 20:00 h, Kölner Philharmonie

Hèctor Parra »Inscape« (2017) German premiere
Robert Schumann Concerto for violoncello and orchestra a minor op. 129 (1850)
Symphonie No. 4 d minor op. 120 (1841)

Truls Mørk Violoncello
IRCAM
Thomas Goepfer Computerized musical realisation
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth Conductor

Robert Schumann war nicht gesund. In Leipzig hatte er sich (vermutlich bei einer Kellnerin) mit der Syphilis angesteckt, der Krankheit der Epoche, die ihm am frühen Lebensende den Verstand nahm. Vielleicht hat Schumann das geahnt, denn seine Kunst war doppelbödig: durchzogen von romantischen Schauergeschichten und unheimlichen Figuren, in der Form fantastisch, brüchig, in jedem Fall neuartig. Das Cellokonzert, das er an seinem letzten Arbeitsort in Düsseldorf komponiert hat, ist ohne Pause durchzuspielen – ebenso wie die 4. Sinfonie, die Schumann als »symphonistische Phantasie« geplant hat und die eine radikal neue Lösung der Sinfonie als Idee darstellt. Damit hat er den gesicherten Raum klassischer Formen und Ausdruckssphären verlassen, um sich außerhalb bekannter Gegenden zu bewegen. Dorthin strebt auch der katalanische Komponist Hèctor Parra, der sich in seinem neuen Werk, einem Kompositionsauftrag des Gürzenich-Orchesters, auf die Suche nach schwarzen Löchern und akustischen Vexierbildern begibt. Eine unendliche Annäherung zwischen Schumann und der Gegenwart.